• Bewusstsein
  • Reduktion
  • Zufriedenheit

Eine Initiative für bewusstes Leben und Glücksbesinnung.

Ist das Unmögliche vielleicht doch machbar?

Über den Autor

Gina Schöler

Gina Schöler

ist als Glücksministerin viel unterwegs, um auf kreative Weise die Menschen dazu zu bewegen, sich mit den Themen Glück und Zufriedenheit auseinanderzusetzen. Durch spielerische Aktionen und Workshops ermutigt sie dazu, das Glück selbst in die Hand zu nehmen, um gemeinsam das Bruttonationalglück zu steigern.

Erstellt am

23. Aug 2014 um 10:10

Die steilen Berge rasen an mir vorbei. Die Sonne blinzelt durch die Wipfel der Bäume. Da bin ich nun, laut internationalen Umfragen in einem der glücklichsten Länder der Welt: Der Schweiz.
Eingeladen zur Swiss Public Mental Health Conference 2014 in Olten. Ein Kongress von und mit dem fachlichen Who is Who des Netzwerks der Psychischen Gesundheit Schweiz.

Das Programm liest sich höchstinteressant: Einsamkeit als Gesundheitsrisiko im Alter; Burnout: Innovative Präventionsansätze aus Forschung und Praxis; Sinn und Arbeit im Leben …
Und dann steht dort ganz am Schluss – „Überraschungsmoment“!

Zum emotionalen Ausklang dieser zweitägigen Konferenz durfte ich das deutsche Ministerium für Glück und Wohlbefinden vorstellen und war schon äußerst gespannt, wie diese Experten nach all diesem fachlichen Input auf diese abstrakte Kampagne reagieren würden.
Da steht da vorne plötzlich eine „Glücksministerin“, zeigt viele Bilder, berichtet von lustigen, spannenden und interessanten Anekdoten und Reaktionen auf die Metapher des Ministeriums, erzählt von Ideen und Visionen für die Zukunft und blickt in viele strahlende und begeisterte Gesichter. Die ganze Aufmerksamkeit ist mir in diesen Momenten gewiss und als ich dann beginne, die Glücksspielkarten zu verteilen, gibt es kaum Halten mehr. Mit dieser Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Mit offenen Armen und vielen warmen Worten wurde mir hinterher gedankt.

Als ich rauslaufe, lese ich die großen Buchstaben auf der Wand des Foyers: “Ist das Unmögliche vielleicht doch machbar?” Ich grinse und freue mich darüber, solch tolle Möglichkeiten wahrnehmen und so viele verschiedene Menschen treffen und erreichen zu können.

Ich bin mir sicher, dass ich schon sehr bald wieder in dieses glückliche Land reisen darf.

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