• Bewusstsein
  • Reduktion
  • Zufriedenheit

Eine Initiative für bewusstes Leben und Glücksbesinnung.

Momentaufnahme des Glücks

Über den Autor

Gina Schöler

Gina Schöler

ist als Glücksministerin viel unterwegs, um auf kreative Weise die Menschen dazu zu bewegen, sich mit den Themen Glück und Zufriedenheit auseinanderzusetzen. Durch spielerische Aktionen und Workshops ermutigt sie dazu, das Glück selbst in die Hand zu nehmen, um gemeinsam das Bruttonationalglück zu steigern.

Erstellt am

3. Dec 2015 um 14:18

Wenn man sich mit Glück beschäftigt und seine Antennen ausstreckt, entdeckt man so viel Wunderbares…
Eine kleine Anekdote aus dem Leben einer Glücksministerin:
Im Auto sitzend und wartend werde ich Zeugin eines herzlichen Glücksmoments. Im Rückspiegel entdecke ich zufällig eine junge Familie. Das Pärchen bleibt stehen. Hält inne. Schaut sich an, umarmt und küsst sich. Einfach so.
Ich halte den Moment fest. Soweit, so gut. Moment wahrgenommen und sich herzlich daran erfreut.
Nun kommt aber die wahre Herausforderung: Glück 2.0 sozusagen. “Glück braucht eine Portion Mut.” sage ich ja immer. Also sollte ich mir auch selbst ein Herz fassen und danach handeln.
Ich steige aus dem Auto und laufe auf sie zu. Es scheint komisch zu sein, einfach fremde Menschen anzusprechen und ihnen dann auch noch zu sagen, dass man sie gerade in einem sehr intimen und wunderschönen Moment zufällig gesehen hat. Ich mache es dennoch. Mein Herz klopft und ich bin gespannt auf die Reaktion. Ich sage ihnen, dass ich mich gerade so sehr über dieses Bild gefreut habe und es ihnen nicht vorenthalten möchte. Sie waren erst leicht erstaunt, aber dann sehr bewegt. Ich schickte ihnen das Bild direkt, steckte ihnen ein Kärtchen des Glücksspiels zu und lachte noch “Es ist mein Job, schöne Momente zu entdecken und zu teilen.” Sie gingen breit grinsend und Arm in Arm davon.
Ich Nachhinein freue ich mich bis heute, so “mutig” gewesen zu sein. – “Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.” heißt es und dieser Moment war wieder ein Beweis dafür.
Was denkt ihr: Sollten wir uns nicht alle im Alltag viel öfter mal “trauen”, Glück ganz unverhofft und mit fremden Menschen zu teilen? Es tut gar nicht weh und man hat praktisch nichts zu verlieren. Los geht’s! Sind wir viel öfter mal mutig und lassen uns auf dieses Experiment ein!

PS. Das Foto ist etwas verfremdet, da es wie gesagt ein sehr persönlicher Moment war.

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