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Glücksmomente

Ich habe das Glück, Oma zu sein. Bei schönem Wetter gehe ich gerne mit meinem Enkel spazieren. Des öfteren finden wir dort Enten und Gänse, was natürlich für einen 18 Monate alten Jungen sehr interessant ist. Ich hatte den Kinderwagen dabei, damit wir auch vorwärts kommen. Die erste Zeit blieb er schön im Wagen sitzen, und schaute. Doch nach einiger Zeit war sein Bewegungsdrang zu groß für den Kinderwagen. Ich hatte Zeit, und ließ ihn laufen. Es bereitet mir Freude, kleine Kinder zu beobachten. Er fand Tannenzapfen, Stöcke in allen Größen und natürlich sind die größten die interessantesten. Ich war begeistert zu sehen, wie selbst das kleinste Blättchen Interesse und Neugier weckte.

Oh, ein Laternenpfosten, lässt der sich bewegen? Oh, eine Treppe, was mach ich da, komm ich die Stufen alleine hoch, oder nein, ich setze mich lieber hin, und strahle übers ganze Gesicht? Oh, drei Stöcke sind mir zu viel, ich kann welche wegwerfen. Das macht Spaß, das mach ich gleich noch mal. Oh, da ist Wasser, kann ich da hinlaufen und mir die Enten genauer anschauen? Oh, Gänse, wie schön, kann ich die streicheln? Oh, Maulwurfshügel, da kann ich kleine Stöcke reinstecken oder die Erde bewegen. Oh, da ist ein Hügel, ich lauf mal hoch. Diese Minuten mit meinem Enkelsohn habe ich gefilmt, und mir schon oft angesehen. Jedes Mal spüre ich die Freude am Leben und bin von ganzem Herzen glücklich.