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redesign YOU retreat 2018 in der Toskana

redesign YOU retreat – Die Reise zu dir selbst

Auf dem Highway of happiness.
Mit einem bis zum Dach vollgepackten Cabrio ging es mit Sonnenschein im Gepäck über die Alpen Richtung Italien. So richtig konnten Jochen Gürtler und ich es bis zum Schluss nicht glauben und mussten uns auch erstmal zwicken als wir bei unserer Workshop-Location bei Montepulciano ankamen und uns ein unglaubliches Anwesen erwartete. Die für die Toskana landestypische Flora umrahmte das hunderte Jahre alte Haus und ich konnte beim Betreten kaum fassen, wie liebevoll und stilsicher alles eingerichtet ist. Eines unserer Prinzipien lautet „außergewöhnliche Locations“, um einen richtigen Rahmen zu bieten, damit es Menschen erleichtert wird, sich zu öffnen, wohlzufühlen und somit sich selbst und anderen zu begegnen. Das haben wir hiermit definitiv erfüllt und ich bin voller Dank für diese Möglichkeit.
Dieses Vorhaben, all unsere Wünsche für ein perfektes Arbeiten in ein Angebot zu integrieren, mag verrückt klingen, aber genau so sind wir vorgegangen: Was sind die Zutaten für unser Glücksrezept im Arbeitsumfeld? Sinnstiftendes Wirken, Kreativität, tolle Menschen, tiefe Themen, eine anregende Umgebung, leckeres Soulfood, guter Wein und genügend Raum für echte Begegnung, Austausch und Möglichkeiten, das Leben samt all seiner Facetten zu feiern. All das beinhaltet dieses Retreat – Die Reise zu dir selbst.

Ein Traum wird wahr, mitten in der Toskana.
Beim Auspacken der Materialien und dem Dekorieren des Hauses realisierte ich Stück für Stück, dass ein großer Traum von mir nun wirklich wahr wird. Während ich Glücksfee spielte und überall guerilla-mäßig kleine Statements, Zitate und Bilder aufhing und versteckte, ließ ich Revue passieren, wieviel Vorarbeit, Fleiß und unfassbar viel Herzblut nun in diesem Format steckt und ich freute mich wie ein kleines Kind vor Weihnachten, wie wohl all die Teilnehmer reagieren werden, wenn sie nach und nach eintrudeln und sich über alle Details und Gastgeschenke freuen.
Und genau das bewahrheitete sich auch, die ersten Gäste trafen ein, fanden sich zaghaft zurecht, begrüßten sich, fanden den Weg in ihre Zimmer, kamen an, ruhten sich aus und waren ebenso überwältigt von dem Haus, der Natur, der Atmosphäre wie wir.

Ganz weit weg und nah bei dir.
Die nächsten Tage wurden intensiv und wir begaben uns als ganze Gruppe, mal zusammen, mal jeder für sich, auf die Suche. Wer sind wir und wenn ja, wie viele? Und wohin geht die Reise? Habe ich zuviel Gepäck? Wer sind meine Weggefährten?
Ganz im Sinne der Design Thinking Methode gingen wir immer wieder in die breite Recherche, fokussierten uns, arbeiteten Ideen aus, bauten Prototypen, präsentierten, iterierten, fingen wieder an zu recherchieren…
Intensive Fragerunden, kreative Aufarbeitung, hilfreiches Feedback, schweigende Spaziergänge, Reflexion auf allen Ebenen. Gespickt mit kleinen Gedanken, Geschichten und Gedichten, die zum Nachdenken anregten, auf der anderen Seite gab es natürlich auch viele lustige Warm-ups, improvisierte Aufgaben und sportliche Übungen, die den Kopf frei machten. Es geht schließlich um die Balance: Laut und leise, tanzen und schweigen, traurig und fröhlich, nachdenklich und lachend, schnell und langsam, gemeinsam und jeder für sich. Wie das Leben nun mal ist.

Wir sind soviel mehr.
Sich gemeinsam auf Augenhöhe begegnen, sich selbst und andere Menschen wahrnehmen – darum geht es. Ein prägnantes Erlebnis war für mich als Gastgeberin und Moderatorin ein Gespräch, das ich am vorletzten Tag miterleben durfte. Während des Mittagessens waren zwei Teilnehmerinnen im Austausch miteinander. Plötzlich fragte eine die andere: „Du, sag mal, was machst du eigentlich beruflich?“ Ich musste lächeln und die Frage wirkte nach: Wie wunderschön, dass diese Frage erst am vierten Tag auftauchte und scheinbar vergessen wurde. Sich so frei und offen kennenzulernen, ohne jegliche Schubladen, ohne Konventionen, sondern echt und authentisch – wo haben wir im Alltag noch diese Möglichkeit? Allzu oft definieren wir uns selbst über Dinge, Status, Besitz oder unser soziales Umfeld. Die Teilnehmer hier waren komplett frei von allem und bereit, sich offen zu zeigen. Wir sind soviel mehr und das haben sehr viele in diesen Tagen mehr denn je erkannt. Sich gezeigt, getraut, entwickelt und ich bin fasziniert, stolz und tief berührt von dieser Entwicklung.
Ganz nach dem Motto „Sagt auch mal ja, nicht immer nein“ wurden Mutproben gemacht, Challenges angenommen, über große Schatten gesprungen, wir haben gemeinsam viele Tränen vergossen, vor Lachen, vor Traurigkeit oder Rührung. Mit Empathie und Emotion zu mehr Verbundenheit. Auf ganz natürliche Weise haben das alle sehr authentisch gelebt.

Aus Fremden werden Freunde.
Fremde Menschen kommen zusammen, aus unterschiedlichsten Gebieten, Herkünften, beruflichen Hintergründen, Altersklassen, jeder hat seine Geschichte, sein Päckchen, jeder ist einzigartig.
Nicht erst bei der „Eye Contact Challenge“ wurde mir klar, dass die Stimmung innerhalb der Gruppe etwas sehr Besonderes war. Minutenlang schauten sie sich in die Augen, verstanden sich schweigend, drückten sich anschließend herzhaft. Sich gegenseitig wahrnehmen und wertschätzen, in dem man sich in die Augen schaut und tief blickt. Gänsehaut garantiert.
Auch vorher gab es immer wieder kleine Momente, die bewiesen, dass hier Achtsamkeit und Wertschätzung auf einem besonderen Niveau praktiziert wurde. Hilfsbereitschaft, Humor, freier Austausch, Großzügigkeit, offene Ohren und Herzen waren an der Tagesordnung. Ich bin voller Hoffnung, dass es da draußen noch Aber-Millionen mehr wundervolle Menschen gibt und wir ab und zu nur genauer hinsehen müssen, um sie im Alltag zu erkennen und sie in eben diesen unseren einzuladen.
Auch unser „Circle of Commitment“ war äußerst kraftvoll, bei dem jeder nacheinander eigene Glaubenssätze im wahrsten Sinne des Wortes in den Raum stellte und die anderen durch das Geständnis, dass es ihnen auch so geht, diese wiederum entzaubern oder bekräftigen. Wie sehr wir uns selbst doch oft kleiner machen als wir sind, unsere ganze Kraft nicht erkennen – es tut gut zu sehen, dass wir damit nicht alleine sind und einander motivieren und helfen können, so dass wir wieder lernen, uns selbst zu lieben und stolz auf uns zu sein.

Nahrung für Körper und Geist
Diese fünf Tage standen ebenso unter dem Motto „Feed your soul“ und deshalb war es fantastisch, dass das unglaublich tolle Team von Veganders uns rund um die Uhr bestens versorgt hat. Live Koch-Sessions in der offenen Küche, während außenrum kreativ gearbeitet wurde. Tanzende Köchinnen, dampfende Töpfe, frische und regionale Zutaten, auf einem Sterne-Niveau zubereitet und die wichtigste Zutat hat zu keinem Zeitpunkt gefehlt: Liebe.
Wieviel qualitativ gutes Essen, eine professionelle Zubereitung und das Herzblut zu der allgemeinen Stimmung beitragen, kann man kaum in Worte fassen, sondern muss man einfach erleben oder besser: Sich auf der Zunge zergehen lassen.

Aber so ist es auch mit dem gesamten Format. Wie will man magische Momente beschreiben?
Seid doch nächstes Mal einfach mit dabei und erfahrt es selbst!
Der Termin für das redesign YOU retreat 2019 wird bald bekannt gegeben – meldet euch zum ministerialen Newsletter an, um es direkt zu erfahren, sobald es online ist!
Tickets und Termine wird es hier geben:
www.redesignyouretreat.eventbrite.de
Kulinarisch wurden wir rundum bestens versorgt von den wundervollen Köchen von Veganders. Bestes italienisches Essen für Körper, Geist und Seele – von Herzen danke!
Mehr unter: www.veganders.com

Ich bin mit unendlich vielen Eindrücken, Emotionen, Erkenntnissen, neuen Bekanntschaften, Geschmacksrichtungen, herzhaften Lachern und festen Umarmungen im Gepäck nach Hause gereist. Ich freue mich riesig darüber, so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben. Mit ihnen fünf Tage lang intensiv und kreativ das gute Leben gestaltet zu haben und sie mit vielen kleinen und großen positiven Funken der Fantasie motiviert zu haben, macht mich unfassbar dankbar.

Alle Fotos gibt es >> HIER << im Fotoalbum!

Feedback der begeisterten Teilnehmer:

„Danke von Herzen an die wunderbare „Reiseleitung“, für all die schönen Eindrücke, Ausblicke und Sehenswürdigkeiten, die mir vor Augen geführt wurden. Ein dreifaches Hoch auf die liebevollste Bewirtung ever und die besten Wünsche für all meine Reisegefährten, die sich nun wieder in alle Winde zerstreuen. Ihr alle wart großartig, es ist so schön, euch alle kennengelernt zu haben! Ein wunderschöner Aufenthalt in der Toskana geht zu Ende, aber die Reise zu mir selbst geht weiter.“
Andrea

„Die Tage in der Toskana waren geprägt von Offenheit und einer positiven Grundstimmung. Ich habe sehr viele Tools für das länger anhaltende Glück erhalten.
Mein Herz ist voll Dankbarkeit für die gute Zeit mit so schönen Menschen! Dankeschön!“
Heike

„Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Fragen nicht mit mir a lleine auszumachen, mehr zu visualisieren und nun mache ich mich auf eine Schiffsreise, um meine Glaubenssätze über Bord zu werfen! Ein riesengroßes Dankeschön, ihr seid wunderbar und habt etwas ganz Tolles und Wertvolles geschaffen!“
Andrea

„Ich habe durch das retreat erkannt, dass ich der bin, der ich sein will. Außerdem ist es nicht schlimm, keinen konkreten Plan zu haben. Ich gehe mit viel Dankbarkeit, Inspiration und Zufriedenheit mit meinem Ich nach Hause. Ihr seid erfolgreich, weil ihr den Funken der Veränderung bei den Teilnehmern entfacht habt!“
Chris

„Ich werde mein Gedankenkarussell zu Hause symbolisch verbrennen. Das ist ein gutes Zeichen für mich, denn es bedeutet, dass ich es loslassen kann. Nun freue ich mich auf alles, was kommt. Es gibt noch einiges zu tun, aber das zu akzeptieren, was ist, das habe ich geschafft.“
Maria

„Bei mir sprudelt es noch, das fühle ich gerade und ich hoffe, dass es weiter sprudelt und bin sehr zuversichtlich. Diese Tage haben viel bewegt und ich bin bei mir angekommen.“
Heike

„Ich fahre entspannter und lustvoller nach Hause. Hergekommen bin ich mit einem Druck, unbedingt herauszufinden, wer ich bin. Was ich hier habe erfahren dürfen, ist, dass durch dieses Ausprobieren und Experimentieren die viel spannendere Frage entstanden ist: Wer will ich eigentlich sein?“
Andrea

„Ich habe auf mehreren Ebenen etwas gelernt und mich viel selbst reflektiert. Gerade die kreative Arbeit werde ich für mich fortführen, das hat mir Spaß gemacht, mich so zum Ausdruck zu bringen.
Es tut gut zu sehen, dass es viele Leute mit ähnlichen Themen gibt, das beruhigt mich, dass ich kein Außenseiter bin.“
Ralf

„Vielen Dank, dass ihr das alles so schön gestaltet und die Vision zum Leben erweckt habt, um so die Gruppe einzuladen, sich spielerisch mit sich selbst zu beschäftigen. Ich habe auf sehr vielen Ebenen davon profitiert.
Zum Beispiel habe ich erkannt, dass ich mehr Anforderungen und Erwartungen von mir selbst und von anderen nicht entsprechen möchte und das richtig lustvoll! Diese Freiheit und diese Power möchte ich viel mehr in mein Leben integrieren, um außerhalb von Konventionen zu denken.“
Pauline

„Ich bin voller Tatendrang, weiter in die Tiefe zu gehen und mir zu überlegen, wer noch so in meinem inneren Team dabei ist. Das möchte ich noch gründlicher erforschen. Außerdem hat es gut getan, mal wieder zu tanzen!“
Mareike