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Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus?

„Wer selbst nicht brennt, kann andere nicht entzünden!“
Unter anderem mit diesen prägnanten Worten leitete Richard David Precht die New Work Experience von XING ein! Er stellte klar, dass Sinn und Glück im Beruf das Zukunftsthema sind. Und dass das Bildungssystem mit der Ausbildung der Zukunftskompetenzen definitiv nicht nachkommt:
Resilienz, Zielorientierung, Frustrationstoleranz, Innovationskraft, Fokus… All das wird mehr denn je gebraucht! Empathieberufe sind die Berufe und die Kompetenzen der Zukunft im digitalen Zeitalter! Der Mensch im Mittelpunkt: Dieser Appell, dieser Wunsch, dieses Bedürfnis zieht sich durch viele Panels und Vorträge hindurch.
Wir brauchen kreative Menschen, wir brauchen soziale Herangehensweisen und Lösungsansätze. Wir brauchen mehr Mut, denn wenn jemand nicht für etwas brennt, kann er andere nicht entzünden!
„Wirtschaft ist, wenn man miteinander für andere tätig wird.“
Auch Götz Werner begeisterte mit einer herrlich ehrlich-authentischen und frischen Rede, in der er zum Träumen ermutigte, ganz nach dem Motto: Wir müssen Dinge wieder träumen lernen, damit wir sie uns vor Augen führen, um sie wirkich zu wollen, darüber nachdenken und ins Tun kommen! Eines seiner schönsten Zitate:
„Jeder Mensch ist ein Unternehmer, weil jeder Mensch, wenn er wach genug ist, die Welt verändern will.“
„Kann Arbeit glücklich machen?“
Auch unser Panel, welches ich mit Joana Breidenbach und Angie Sebrich gestaltet habe, war voll besucht und es war spannend, sich durch unterschiedliche Sichtweisen und Ansätze in kürzester Zeit Antworten zu der großen Frage „Kann Arbeit glücklich machen?“ zu nähern. Danke auch für die offenen Ohren, Fragen und Geschichten aus dem Publikum!
Herzliche Begegnungen und Gespräche konnte ich ebenso mit Ha Vinh Tho aus Bhutan (bald mit einer ganzen Podcast-Folge hier zu hören) und auch mit Bodo Janssen von Upstalsboom erleben.

So viel Input, so ein riesiges Programm. So viele tolle Menschen, wichtige Gedanken, neugierige und tatkräftige Köpfe. Der Bedarf und das Interesse an Veränderung und am (Werte)Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft ist riesig! Wie immer gab es zu wenig Zeit für echte Begegnung und Achtsamkeit.
Wie können wir bestehende Strukturen ernsthaft hinterfragen, uns auf Augenhöhe begegnen, Hierarchien durchbrechen, sodass wir wirklich miteinander in Kontakt kommen?
Vielleicht liegt auch hier die Antwort darin, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen, im eigenen Wirkungskreis aktiv zu werden, sowie im selbstverantwortlichen Handeln und einfach TUN.